Neue Impulse und Partnerschaften: Link:up auf der motra-k
- 19. März
- 2 Min. Lesezeit

Am 4. und 5. März 2026 war das Link:up-Team auf der Jahreskonferenz motra-k von MOTRA (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung). Die Konferenz bringt jährlich Akteur:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und den Austausch zwischen den unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu stärken.
Wir konnten in diesem Rahmen unser Projekt Link:up – Kooperationsnetzwerk Prävention Linksextremismus in einer Postersession einem interdisziplinären Fachpublikum vorstellen und Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Radikalisierungsforschung gewinnen.
Impulse aus der aktuellen Extremismusforschung
Am ersten Konferenztag konnten wir Ansätze und Ziele unseres Projekts in einem kurzen Pitch präsentieren und zur Diskussion einladen. Die anschließende Postersession bot einen offenen Rahmen für den fachlichen Austausch. Zahlreiche Besucher:innen zeigten Interesse an unserem Projekt und stellten Fragen zu spezifischen Herangehensweisen, inhaltlichen Schwerpunkten sowie zu den beteiligten Netzwerkpartner:innen.

Auch inhaltlich bot die Konferenz wichtige Impulse für unsere Arbeit; besonders relevant waren für uns Beiträge zu Antisemitismus in Deutschland, Entwicklungstrends innerhalb von Protestbewegungen, präventive Ansätze aus der Praxis sowie zu den Zusammenhängen zwischen Social Media und Radikalisierungsprozessen. Die Diskussionen boten uns wertvolle, differenzierte Impulse, insbesondere im Hinblick auf potenzielle neue Netzwerkpartnerschaften und die aktuelle wissenschaftliche Datenlage.
Fazit: Vernetzung stärken für gelingende Prävention
Insgesamt hat die motra-k unseren Blick für aktuelle Entwicklungen geschärft, unser Projekt durch vielfältiges Feedback bereichert und unsere Sichtbarkeit erhöht. Die Gespräche am Posterstand und die Panels haben uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis sind, um den Herausforderungen der Präventionsarbeit adäquat begegnen zu können.
Wir nehmen zahlreiche Anregungen für unsere weitere Arbeit mit und freuen uns über das breite Interesse und die vielen anregenden Gespräche.
Von Louisa Mietzke, B3-Institut
